Kind mit Down-Syndrom spielt mit nicht behindertem Kind

Inklusive Kindertageseinrichtungen

Kinder mit Behinderung sollen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung spielen und lernen. Ziel ist, jedem Kind mit Behinderung den Besuch einer wohnortnahen Kindertageseinrichtung zu ermöglichen und es entsprechend seinen individuellen Bedürfnissen bestmöglich zu fördern. Die Kinder begreifen so von Anfang an Unterschiede als Selbstverständlichkeit und Bereicherung. Für inklusive Kindertageseinrichtungen bedeutet das: gemeinsames Spielen und Lernen voneinander und miteinander.

Ein Projekt-Beispiel

Voneinander lernen: das Kinderhaus in Bayreuth

Im Kinderhaus Bayreuth wird Inklusion gelebt. Das Motto: „Die bunte Mischung macht´s: Miteinander leben – voneinander lernen!“ Außergewöhnlich ist, dass Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren das Kinderhaus Bayreuth besuchen können. Durch die breite Altersmischung und Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen bietet sich die Möglichkeit, voneinander zu lernen und füreinander Verantwortung zu übernehmen.
Es gibt vier Familiengruppen, die integrativ und altersgemischt organisiert sind. Etwa 20 Kinder mit Behinderung werden in Kleingruppen betreut. In das Kinderhaus sind auch 30 Kinder mit Migrationshintergrund integriert, die häufig am Anfang noch kein Deutsch sprechen, dies jedoch während ihres Aufenthalts spielerisch lernen. Das Kinderhaus möchte Kinder in ihrer Entwicklung fördern, eventuelle Entwicklungsrückstände erkennen und helfen, diese aufzuholen. Das Team wird dabei vom Mobilen Dienst und der Frühförderung sowie von Heilpädagogen beraten. Mehr erfahren >>

< zurück